Am Weg zum Jubiläumskreuz in Bad Vöslau treffe ich auf einen Mann um die 50. Er macht – so wie ich – eine kurze „Trinkpause”. Im Gespräch, das sich ergibt, bemerkt er:  „Ihr Lenker ist viel zu breit für Sie. Den müssen sie kürzen”. Ja ja…Er erzählt mir dann, dass er zum Eisernen Tor will. Als ich ihm sage, dass ich dort noch nie war, meint er, dass da  ALLE hinfahren. Ich sage ihm, dass ich aber am Weg zur Vöslauer Hütte bin, worauf er meint, dass dann das Eiserne Tor ohnehin zu viel für mich wäre.
Ich wünsche ihm einen schönen Tag, denke mir schmunzelnd meinen Teil und mach mich auf den Weg zum trail, den ich 2 Mal mit Eva, aber noch nie alleine gefahren bin.

Die Wurzelstufen sind zahlreicher und auch höher als ich sie in Erinnerung hatte, aber die „Wurzelstufen Stunde” mit Eva gibt mir das tool zur Hand, den trail zu fahren. 2 bis 3 Mal bleibe ich stehen, um eine mentale Pause einzulegen; unten angekommen freu ich mich; ich hab gewusst: genau dieser Tag ist es, an dem ich den trail zum ersten Mal alleine fahren kann.

Am Nachhauseweg fällt mir noch die kleine Kuhglocke ein, die der wohlmeinende Zeitgenosse am Rad hängen hatte – „damit mich die Wanderer hören”.