Nach einer kurzen Sommepause trafen Eva und ich uns wieder in Bad Vöslau. Zielstrebig peilte sie die Serpentinen an. Mir war klar, daran führt kein Weg vorbei.
Stop and go hatte ich geübt, Kurven fahren auch. Und trotzdem, es war fast “back to square one”. Um etwas in den Griff zu bekommen, muss man einfach wissen, was man zu einem bestimmten Zeitpunkt zu tun hat, und zu welchem Zweck man es tun soll.
Rechtskurven waren leichter als Linkskurven. Mit „überwinden und einfach fahren” ging da gar nichts.
Stop and go, mal schnell, mal langsam, umlegen, Blickrichtung und Linienführung in der Kurve, all das war am Programm. Als Belohnung gabs eine Wurzelquerfahrt, die von Anfang an Vergnügen machte.

 

 

 

 

DER WIENERBERG – ein ideales Übungsgelände.

 

Und dann, nach einer Woche, war es wieder so weit. Die Serpentinen in Bad Vöslau.
Umlegen, Einschlagen und Vieles mehr.

Am Schluss meinte Eva: „Wir fahren jetzt die Serpentinen hinunter, fahr Du voraus.”

Und zum ersten Mal überhaupt bin ich Serpentine eins und zwei in einem gefahren. Es war ein ganz tolles Gefühl, das „Üben” hatte sich  ausgezahlt. Die Einzelteile des trainings begannen sich zu einem Ganzen zusammenzufügen.
Auch für Eva war es ein super feeling – den Erfolg zu sehen, für den man den Grundstein gelegt hat, das ist schon was.

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Ganz zum Schluss hat sie mir dann noch das „Rückwärtsabsteigen” gezeigt – für Notfälle. Auch DAS werde ich üben:-)