Hoch in den Lüften – fast so wie Ikarus -, bloss in diesem Fall mit dem Mountainbike. Zu sehen auf vielen, zugegebenermassen tollen Videos auf youtube und anderen digitalen Kanälen.
„Aha” und „gut für sie, wenn sie es mögen”, war die Reaktion meinerseits. Persönliches Interesse daran: keines.
Als Eva eines Tages aber einmal so nebenbei das „Springen” erwähnte, war mit klar, dass sie wieder darauf zurückkommen würde.

Am Anninger trail nahm ich nach einigen Fahrten eine Sprungschanze mit anschliessender Kurve wahr und bat Eva, diese Passage einmal für mich zu fahren.
Eva dabei zuzusehen, war toll. Technisches Können life zu erleben ist besonders. Und um so vieles wertvoller als jegliche digitale Aufzeichnung, so hilfreich diese auch sein mag.
Und trotzdem: MEINE Freude am Tun, das war etwas ganz Anderes.


SPRUNGTRAINING MIT EVA IN BAD VÖSLAU
Perfect gecoacht. Definitiv.

“I just want to know how far I can get”.
Dieser Satz meiner Amerikanischen Freundin kam mir wieder in den Sinn.



Nach einigen erfolglosen Versuchen kommt mir „ Moshe Feldenkrais ” in den Sinne: dass man das übt, was man kann.
Also: Ein Ast quer über den Weg gelegt, Anfahrt mit unterschiedlichem speed und dann Vorderrad drüber heben.
Und das etliche Male.
Im nächsten Training mit Eva an derselben Stelle geht es gleich ziemlich gut:-)
An welchen Schrauben dreht man, um das Ergebnis zu verbessern? Dafür braucht es das gute Auge eines coaches.
Speed und Lenker hochziehen sind es in diesem Fall. Den speed in der Anfahrt zu erhöhen macht immer mehr Spass – zumindest an dieser Stelle, die einen für dieses Training idealen, weil völlig problemlosen Auslauf hat.
Und mit der Zeit wird das eigene feedback über die Qualität der technischen Ausführung geschärft werden. Mit der Zeit…

Sprungtraining