Das Schubert Geburtshaus in der Nussdorferstrasse. Eine freudlose, fantasielose Umgebung mit einem absolut hässlichen Gebäude gegenüber. Ein Transparent an seiner Fassade zeugt noch vom zwecklosen Protest gegen die Errichtung dieser Hässlichkeit an dieser besonderen Stelle.
Das Museum selber im schön renovierten Haus ist einfach, simpel und nicht überladen. Eine Ecke des Raumes ist sichtlich so belassen wie sie war, mit viel Russ an der Decke und an den Wänden . Grau und nicht besonders einladend. Was aber wichtig ist und dem allzu simplen, allzu glatten „Schubert-Bild” einen gehörigen Dämpfer versetzt.
Das Genie Schubert entzieht sich einem auch hier, trotz Brille und Gitarre. Man erahnt es, mehr nicht.

Ein Buch über das Leben der „Normalsterblichen” in den Vororten im Schatten des Wiener Kongresses:
Trügerischer Glanz. Der Wiener Kongress. Eine andere Geschichte.
Hannes Leidinger
Haymon

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Franz Schubert’s birthplace at Nussdorferstrasse in Vienna

This nicely renovated house is located in an unattractive area in an otherwise very nice district. Entering the house, you pass through a very nice courtyard. The museum is on the second floor. Schubert spent his first 5 years at this place which had housed many families back then. The biggest attraction, of course, is Schubert’s glasses. One corner of the apartment is left with walls covered with soot giving you an idea of the housing conditions back then. And preventing you from getting the idea that Schubert’s upbringing was cozy and nice.

 

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