In den allermeisten Fällen selbstverständlich KEIN Gegensatz.
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Heinrich Neuhaus, toller Pianist, Lehrender am Moskauer Konservatorium. Unter seinen Schülern die „alten Russen” Gilels, Richter etc.

Dieser H.N. hat ein Buch geschrieben über „Die Kunst des Klavierspiels”. Interessant und ungemein praxisorientiert, grossartig.
In diesem Buch schreibt er über Sänger, denen er am Konservatorium selbstverständlich auch begegnet ist:
„Das Vorhandensein der Stimme wird oft fälschlicherweise für naturgegebene Musikalität und künstlerische Begabung gehalten. Aber wir sind ja auch nicht bereit, einen jungen Pianisten nur deshalb für musikalisch zu halten, weil er zu Hause einen grossen Bechstein hat…”

Tolles Zitat, das auch die Studenten, mit denen ich zu tun gehabt habe, immer gemocht haben.
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Wie Neuhaus spielt?
Hier zu hören

Den Anfang des Allegros im ersten Satz – musikalisch Extraklasse und technisch sensationell.

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