Ausstellungen in der Secession

AUSSTELLUNGEN IN DER RENOVIERTEN SECESSION

Wie üblich lasse ich mich von dem überraschen, was da auf mich zukommt.
Im ersten Raum empfangen mich undefinierbarer Strassenlärm, Stimmen und Hintergrundgeräusche. Und dunkle Bildschirme. Bevor ich noch rätseln kann, ob das  so gewollt ist oder doch bloss ein Kurzschluss, erscheinen Strassenszenen aus den USA auf den Bildschirmen. In einem Video wird der Autoverkehr auf einem Highway “backwards” gezeigt.

Im Keller  ist es zunächst einmal vorwiegend dunkel, um nicht zu sagen, finster. Menschen schauen Videos an, manchmal von Menschen, deren Sprache sie wahrscheinlich nicht verstehen. Trotzdem bleiben sie sitzen. Warum auch immer.

Im ersten Stock  hängen grosse Plastik Kanister von der Decke, dazu gibt es Filmszenen. Ein Mann steigt aus einem Kühlschrank, abstrakte Bilder hängen an der Wand und
hintereinander aufgestellte Videowände ergeben neue, unerwartete Assoziationen.

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Diskussionen, was denn Kunst so sei, kommen mir in den Sinn. Und  Sir Karl Poppers Aussage: “Ich weiss, dass ich nichts weiss – und kaum das”.
Interessant sind die  Präsentationen alle Mal. Die Frage nach der Kunst – sie muss nicht beantwortet werden.

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