Zuerst ein grosses “Danke” an DDr. J.Kirchner, einem der Gründer des Museums für die wunderbare Führung. Ein Museum mit unendlich vielen Facetten. Einer tollen geschichtlichen Aufbereitung – immer mit ganz praktischen Utensilien von damals. Was es gibt? Zähne von Föten, allerlei erschreckendes Werkzeug vor allem. Obwohl, DDr. Kirchner meinte, der Schmerz damals (18. Jh) und heute sei der gleiche (von Anästhesie einmal abgesehen). Wenn heutzutage Bohrer nicht richtig gekühlt werden, dann soll es angeblich unangenehmer als damals sein. Wunderschöne Schränke mit genialer “Zentralverriegelung”, es gibt eine Zahntechniker Abteilung und auch eine kleine Abteilung mit Gebissen von Tieren. Die von den Haien waren recht eindrucksvoll ! Und noch vieles mehr.
Zu sehen gibt es auch den ersten Röntgenapparat (19.Jh) : Dauer der Bestrahlung 7 bis 8 Minuten…. Ausserdem führte eine Hochspannungsleitung durch das Zimmer.

Innerhalb des Museums gibt es eine Ausstellung  “Gesichter des Ersten Weltkrieges”. Es sind dies büstenartige Köpfe von Menschen mit Kriegsverletzungen im Gesicht. Diese Objekte wurden angefertigt, um die Verletzungen und ihre Behandlung zu demonstrieren. Sie sind wissenschaftliches Artefakte, repräsentieren aber wirkliche Personen. Die Art der Präsentation gewährt diesen Menschen den Respekt, der an diesem Ort eingefordert werden muss. Gleichzeitig aber zeigt sie die unendliche Brutalität des Krieges und was er Menschen antut.

Eine absolut bemerkenswerte Ausstellung. Gehen Sie hin, wenn Sie Zeit haben. Und nochmals ein “Danke” an all die, die sie ermöglicht haben.

www.zahnmuseum.at, Mittwoch und Donnerstag von 10 – 13 Uhr.
Sensengasse 2a, Eingang Wähtingerstrasse 25a

Ausserdem: DDr. Kirchner ist auch ein Musiker – er hat Gesang studiert. Und Musik ist auch heute noch sein Begleiter.

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